Yoga-Kleidung: Wie finde ich das richtige Outfit für mich?

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Beim Packen der Yogatasche steht man oft vor dem Schrank und überlegt sich, was denn nun für die Yogastunde das richtige Outfit ist. Sitzen muss es, ganz klar! Nichts ist nerviger und hält mehr vom Wesentlichen ab, als ein rutschender Träger beim Top oder eine ungeeignete Hose, die ständig zurechtgezogen werden muss. Der Wohlfühlfaktor ist entscheidend!

Die passende Kleidung ist also nicht ganz unwichtig beim Üben. Bequeme Sporthosen oder T-Shirts, die auch für Pilates oder zum Laufen geeignet sind, machen sich ebenso gut wie spezielle Yoga-Kleidung, die extra für die Ausübung von Yoga produziert wurde. Verschiedene Onlineshops bieten hier eine große Auswahl an Yoga- und Sportbekleidung wie zum Beispiel Vaola. Wer Yoga erst mal ausprobieren möchte, muss sich nicht gleich eine komplette Yoga-Ausrüstung kaufen; für alle, die dabei bleiben, ist es allerdings durchaus sinnvoll, sich nach und nach das eine oder andere Hilfsmittel zuzulegen.

Die verschiedenen Yoga-Stile können bei der Kleiderwahl ebenso eine entscheidende Rolle spielen wie der Übungsort. Für Yoga im Freien brauchen Yogis witterungsbedingt spezielle Kleidung. Aber auch Yoga-Stile wie Bikram Yoga, bei dem man durchaus ganz schön ins Schwitzen kommen kann, stellen an die Kleidung besondere Anforderungen: Sie sollte auf jeden Fall atmungsaktiv und schnelltrocknend sein.

Beim Iyengar Yoga etwa, das sich durch die genaue Ausrichtung in den jeweiligen Asanas auszeichnet, ist es von Vorteil, kurze Hosen zu tragen, damit die YogalehrerInnen einen guten Blick auf die Haltung der Übenden bekommen und bei Bedarf einzelne Körperpartien entsprechend der Physis korrigieren können. Ist der eigene Körper präzise ausgerichtet, fällt es nämlich sehr viel leichter, den Atem frei fließen und den Geist zur Ruhe kommen zu lassen.

Und noch ein nicht ganz unwichtiger Hinweis für komplette Neulinge: Yoga wird immer barfuß praktiziert. Schuhe sind also nicht nötig, dafür lohnt es sich aber, vor der ersten Stunde kurz zu überprüfen, ob man sich auch ohne Socken auf der Matte wohl fühlt. Dann steht der Konzentration aufs Innere nichts mehr im Wege.

Ganz egal, wofür sich Yogis entscheiden – wichtig ist am Ende immer, dass die Kleidung atmungsaktiv und bequem ist und die Freude am Üben nicht auf der Strecke bleibt.

Fotoquelle: pixabay