TV-Tipp: Yoga als Neuanfang

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Eine Schauspielerin wird für eine ZDF-Produktion zur Yogalehrerin und am Set in Schweden von einer echten Lehrerin gecoacht. Doch (wie) lässt sich Yoga glaubhaft „spielen“?
Im aktuellen YOGA JOURNAL sprachen wir mit „Inga Lindström“-Darstellerin Franziska Schlattner und der Yin-Yogaexpertin Tanja Seehofer.

Bei „Inga Lindström“ handelt es sich um ein beliebtes ZDF-Format, das von einem Millionenpublikum gesehen wird. Eine Verantwortung, was das Bild von Yoga betrifft?


Franziska: Eine gewisse Tiefe ist für mich innerlich und inhaltlich gegeben. Inwieweit sich das transportieren wird, hängt von vielen Faktoren ab: Wie ist es gefilmt, geschnitten, was will der Regisseur letztendlich zeigen und wie will es das Publikum sehen? Auch deswegen bringt es beim Film nichts, auf Wirkung zu spielen. Da du keine Kontrolle über das fertige Produkt hast, brauchst du eher Vertrauen. Ich habe mir zuvor überlegt, was Yoga mir eigentlich bedeutet und welche Qualitäten ich an Lehrern schätze. Am Schluss war ich immer bei Wahrhaftigkeit. Sie zu spüren, erleichtert mir, Dinge anzunehmen und zu lernen. Mir sind Lehrer nahe, die es nicht „cool“ finden, „spirituell“ zu sein, sondern als Menschen auftreten, die nachfragen und nachspüren, nicht wissen.

Das gesamte Interview mit Schauspielerin Franziska Schlattner und Yin-Yogalehrerin Tanja Seehofer finden Sie im aktuellen YOGA JOURNAL.


„Inga Lindström: Liebe deinen Nächsten“ 

(Regie: Matthias Kiefersauer) läuft am 29. November 2015 um 20:15 Uhr im ZDF.

Darin geht es um die ehemalige Tänzerin Esther Carlson (Franziska Schlattner), die ihre Ambitionen aufgeben musste und im Yoga ihren Weg gefunden hat. Der einzige, der ihre Idylle stört, ist ihr Nachbar, der frustrierte Ex-Richter Marvin Blom (Rufus Beck).


Bildnachweis: ZDF / Arvid Uhlig