Sonnenschutzprodukte: Worauf Sie beim Kauf unbedingt achten sollten

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Was gibt es in der Urlaubszeit Schöneres, als mit der Sonne zu flirten? Sie können dies hemmungslos tun – sofern Sie sich gut schützen. Der Griff zu natürlichen Produkten lohnt sich auch hier.

Denn Sonnenschutzprodukte von Naturkosmetik-Herstellern unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten von ihren konventionellen Mitstreitern:

  1. Inhaltsstoffe
    Natürliche Sonnenschutzmittel enthalten nur mineralische Sonnenfilter wie z.B. Zinkoxid oder Titandioxid. In fast allen konventionellen Produkten stecken hingegen synthetische Filter wie Oxybenzone oder Phenylbenzimidazole. Sie sind seit Jahren umstritten, da einige von ihnen hormonaktiv sein sollen und so die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen können. Außerdem wird vermutet, dass sie Unverträglichkeiten und Allergien auslösen.
  2. Wirkungszeit
    Natürliche Produkte wirken sofort. Nachcremen ist nur nach physikalischen Einwirkungen (wie z.B. dem Abtrocknen mit dem Handtuch) erforderlich. Synthetischer Sonnenschutz hingegen braucht ca. 30 Minuten, um sich zu entwickeln. Anschließend absorbieren die Moleküle die Sonnenstrahlen. Sind die Moleküle gesättigt, zerfallen sie. Daher ist Nachcremen in diesem Fall unbedingt erforderlich!

Spezial-Tipp: Trotz aller Vorsicht kommt es vor, dass man manchmal zu viel Sonne abbekommen hat. Eine SOS-Hilfe gegen leichten Sonnenbrand gibt es aus der Tasse: Grüner Tee lindert durch seine Gerbstoffe und Polyphenole schnell die Beschwerden. So geht’s: Unfermentierten grünen Tee aufkochen und kalt werden lassen. Ein Baumwolltuch damit tränken und 20 Minuten auf die betroffenen Hautstellen auflegen. Wichtig: Sollte der Sonnenbrand so stark sein, dass sich Bläschen bilden, unbedingt einen Arzt aufsuchen!


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