Montags-Mantra: Verantwortungsvoll frei sein

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„Du kannst frei sein. Doch der Preis dafür ist, vollkommene Verantwortung zu übernehmen.“ (Osho)

Kommt uns das nicht bekannt vor? Wenn wir genauer darüber nachdenken?

Eigentlich immer dann, wenn wir Situationen, Meilensteine in unserem Leben oder auch kleine Erfolge oder Träume erreicht haben, dann haben wir dafür auch bewusst etwas gegeben.

Das Leben ist wie ein Geben und Nehmen. Nichts ist einfach so umsonst. Man sollte sich vergewissern und sich daran erinnern, dass wir für unsere Ziele und Träume auch ein Opfer bringen müssen, vor allem in Form von Eigenverantwortung. Denn die Schuld für Misserfolge abzuschieben, macht uns letztendlich auch nicht glücklich. Sie hinterlässt Gewissensbisse und schlechtes Karma, da wir selbst eigentlich genau wissen, dass wir nicht ganze 100 % dahinter standen – hinter den Zielen und vor allem hinter unseren Mühen auf den steinigen Weg dorthin.

Die Frage ist wohl immer: Was für ein Opfer muss ich bringen – um bestimmte Dinge zu erreichen, zum Beispiel im Bereich körperliche Fitness, die eigene Ausdauer zu verbessern. Ist es, dass ich täglich eine Stunde früher aufstehen muss? Damit ich mir Zeit zum Laufen in den Park um die Ecke einplanen kann? Oder ist es, wenn ich meinen Handstand verbessern möchte, täglich viermal den Einsatz zu zeigen, in den Handstand zu gehen, Kraft in den Armen aufzubauen und zu halten? Der Schlüssel dahinter wird wohl immer folgender sein: Ich selbst muss etwas tun. Ich muss Verantwortung übernehmen – für meinen Input, meine Leistung, meine Ziele und den Weg dorthin.


Titelbild via unsplash.com // Caleb Jones