Montags-Mantra: Morgenstund hat Gold im Mund

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Morgenrituale. Wer eines hat, gibt es so schnell nicht mehr her. Denn: Man hat gelernt, es lohnt sich einfach früher aufzustehen und nach dem Aufstehen NICHT in Zeitdruck zu geraten. NICHT schnell in das Bad hetzen zu müssen, Zähne zu putzen, gleichzeitig noch den Kaffee in einen To-Go Becher zu schütten und dann los auf die Last-Minute U-Bahn zu rasen.

Wer ein Morgenritual hat, hat gelernt, der Morgen ist heilig. Man hat das Gefühl, die Welt liegt noch in ihren Betten und man selbst ist ganz frei und ungestört, genau das zu tun, in jener Geschwindigkeit oder Langsamkeit, worauf und wie man eben Lust hat. Man steht plötzlich gerne auf. Für eine warme Tasse Tee, für den Blick ins Freie, wenn man den Vorhang zur Seite schiebt, für ein ausgiebiges Muskel-Stretching oder für einen Morgenlauf, für seine liebste gute Laune Musik oder für ein gesundes Power-Müsli. Morgenrituale beruhigen uns und geben uns gleichzeitig etwas. Etwas für uns selbst, das viel stärker wirkt als der doppelter Espresso Macchiato.

Der Kern all unserer Morgenrituale ist, sich selbst zu ehren und wert zu schätzen.

Warum man heilige Morgen-Momente in seinen Alltag einbaut, kann man mit etwas mehr Innehalten begründen, bevor man sich in das Leben voller Action stürzt. Sich selbst in den allerersten Momenten des Tages etwas Gutes tun, ist also ein Zeichen der eigenen Wertschätzung und Selbstliebe. Es ist ein Zeichen von Energiereserven-Aufladen und ist deshalb keinesfalls egoistisch, sondern absolut gesund und essentiell um später wieder etwas davon abgeben zu können. Denn kurze Zeit später wissen wir alle, geht der Trubel wieder von vorne los: Emails, die beantwortet werden wollen, Social Media Kanäle, die uns minütlich beanspruchen, Kinder, die versorgt werden wollen oder Arbeit, Familie, Freunde die auf uns warten…

Morgenrituale. Es sind nur etwa 15 Minuten. 15 Minuten am Morgen. Aber 15 Minuten voller Selbstliebe und Selbstachtung als guter Grund. Denn Morgenstund hat Gold im Mund.


Titelbild via unsplash.com // Morre Christophe

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