Jojoba: Die wertvolle Wüstenpflanze

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Das Jojobaöl ist eines der wertvollsten Öle im Wellness- und Kosmetikbereich. Pluspunkt im Frühling und Sommer: Es besitzt einen leichten Lichtschutzfaktor und kann die natürliche Bräune unterstützen. 

Eigentlich müsste das Jojobaöl Jojobawachs heißen – denn es wird aus den Nüssen des in Mexiko, Kalifornien und in Arizona wachsenden Jojoba-Strauches gewonnen und ist ein bei Zimmertemperatur flüssiges Pflanzenwachs. Es zieht daher gut in die Haut ein und hinterlässt keinen fettigen Film, wie es bei echten Ölen häufig der Fall ist. Schon vor der Entdeckung Amerikas wussten die Indianer um die heilende und schön machende Wirkung der Jojobapflanze. Zudem nutzten sie sie zum Verfeinern von Speisen und Getränken. Da die Nachfrage nach der wertvollen Essenz inzwischen so groß ist, werden die Sträucher außer in ihren Heimatländern heute auch in Israel, Argentinien und Australien kultiviert. Nicht ohne Grund ist Jojobaöl derart begehrt: Durch seine günstige Fettzusammensetzung pflegt, schützt und glättet es die Haut und erhöht deren Rückhaltevermögen für Feuchtigkeit. Es ist entzündungshemmend, schmiert nicht und ist für jeden Hauttyp – auch für sensible, trockene, juckende und zu Neurodermitis oder Akne neigende Haut – geeignet. Außerdem enthält das Öl viel Vitamin A und Vitamin E und hat – gerade jetzt bei viel Sonnenschein ein großer Vorteil – einen natürlichen Lichtschutzfaktor der Stärke 4, unterstützt die natürliche Bräune und ist ein effektiver Helfer, wenn man doch einmal etwas zu viel Sonne abbekommen hat. Und auch die Haare lieben Jojoba: Eingerieben in die Spitzen kann Jojobaöl wirksam vor Spliss schützen, als Zugabe zum Shampoo macht es die Haare geschmeidig, füllig und glänzend.


Fotoquelle: Wikipedia