Ayurveda und Leistungssport – Wie passt das zusammen?

62

Bei meiner Arbeit mit Leistungssportlern habe ich eine interessante Beobachtung gemacht: Viele Spitzenathleten haben hoch individuelle Trainings- und Leistungskonzepte, die speziell auf sie zugeschnitten sind. Beim Thema Ernährung sieht es dagegen oft anders aus. Es wird ihnen zwar empfohlen, sich gesund zu ernähren (was auch immer das heißen mag) und nicht zu viel Cola und Burger zu konsumieren, aber das war es oft auch schon.
Vor diesem Hintergrund bietet der Grundgedanke des Ayurveda, jeden Menschen als einzigartiges Individuum zu sehen, gerade Leistungssportlern eine immenses Potenzial. Der Effekt des spezifischen Trainings lässt sich mit einer angepassten Ernährung nach den Aspekten des Ayurveda nämlich deutlich steigern. Es macht keinen Sinn, dass ein Gewichtheber das Gleiche trainiert wie ein Langläufer. Warum sollten beide Sportler also vom gleichen Büffet essen? Die Ernährung ist von elementarer Bedeutung im Hinblick darauf, wie der Körper die Anforderungen der einzelnen Sportarten verkraftet und wie schnell er wieder regeneriert. Leistungssportler haben zwar einen extrem hohen Energiebedarf, aber nicht immer nur Lust auf haufenweise Nudeln und Salat.

Ayurvedischer Ernähungstipp für Sportler:

  • Sie sollten, wenn möglich, alle Mahlzeiten warm zu sich nehmen. Warme Speisen entlasten die Verdauung, außerdem sind sie ein einfaches Gegenmittel gegen Jetlag und Wettkampfstress – beides Erscheinungen, die von den bewegten, kalten und trockenen Eigenschaften des Vata Dosha bestimmt sind.

Mehr hilfreiche Tipps rund um das Thema Ayurveda erhalten Sie in unserem Ayurveda-Sonderheft “Dein Yoga”, welches Sie sich bequem und versandkostenfrei bestellen können.
Fotoquelle: Pexels.com