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	<title>Yoga Journal &#187; Ernährung</title>
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		<title>Berlin goes vegan &#8211; Messe Veganfach am 26. November</title>
		<link>http://yogajournal.de/2011/11/24/berlin-goes-vegan-messe-veganfach-am-26-november/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 16:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://yogajournal.de/2011/11/24/berlin-goes-vegan-messe-veganfach-am-26-november/"><img class="alignleft size-medium wp-image-4579" title="Veganfach" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2011/11/Veganfach-300x211.jpg" alt="Veganfach" width="300" height="211" /></a>

Mit der Messe Veganfach, die am 26. November 2011 von 10 bis 18 Uhr in der Malzfabrik Berlin stattfindet, scheint der erste Schritt in Richtung „Vegan erobert die Welt“ getan: 70 Aussteller, prominente Gäste und Redner werden dem Besucher das Thema „vegan“ näher bringen.

Die Messe Veganfach ist Christian Vagedes erstes großes Projekt, um Deutschland auf einen tierleidfreien Lebensstil aufmerksam zu machen. Mit Sonja Vagedes und Hilmar Steppart hat er am Weltveganertag 2010 die „Vegane Gesellschaft Deutschland“ gegründet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4579" title="Veganfach" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2011/11/Veganfach-300x211.jpg" alt="Veganfach" width="300" height="211" /></p>
<p>Mit der Messe <a href="http://www.veganfach.de/" target="_blank">Veganfach</a>, die am 26. November 2011 von 10 bis 18 Uhr in der <a href="http://www.malzfabrik.de" target="_blank">Malzfabrik </a>Berlin stattfindet, scheint der erste Schritt in Richtung „Vegan erobert die Welt“ getan: 70 Aussteller, prominente Gäste und Redner werden dem Besucher das Thema „vegan“ näher bringen.</p>
<p>Die Messe Veganfach ist <a href="http://www.wearevegans.de/profil/christian" target="_blank">Christian Vagedes</a> erstes großes Projekt, um Deutschland auf einen tierleidfreien Lebensstil aufmerksam zu machen. Mit Sonja Vagedes und Hilmar Steppart hat er am Weltveganertag 2010 die „<a href="http://http://www.vegane-gesellschaft.org/" target="_blank">Vegane Gesellschaft Deutschland</a>“ gegründet. Die Organisation betreibt Aufklärungsarbeit durch Kampagnen, Videos und Aktionen und will ein nationales sowie internationales Netzwerk aller Veganer aufbauen. Das Ziel: Eine Gesellschaft zu generieren, die frei von unethischem Handeln und Tierleid ist.</p>
<p><strong>„Die Veganisierung der Welt“</strong></p>
<p>Für sein Buch „Veg up – die Veganisierung der Welt“ hat Christian Vagedes in diesem Jahr den „<a href="http://www.utopia.de/utopia/award-2011" target="_blank">Utopia Award 2011</a>“ bekommen. „Wir haben die Vegane Gesellschaft Deutschland gegründet, weil die Zeit für die Verbreitung der veganen Idee reif ist und weil sie so viele Lösungen für so viele Herausforderungen bietet,“ so der Autor und Organisator.Der Leitgedanke der Messe unter dem Motto „Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ ist, proaktiv durch begeisternde Ideen Lösungen vorzustellen – und nicht anzuklagen.</p>
<p>Ob Sie also nun schon länger einen vegan leben, sich vor kurzem dazu entschlossen haben oder mit dem Gedanken spielen, ein Veganer zu werden – alle sind auf der Veganfach herzlich willkommen. Auch die Neugierigen, die sich einfach gerne einmal von dieser alternativen Lebensweise inspirieren lassen möchten, werden von der breiten Auswahl profitieren: Hier findet man Lebensmittel, Süßwaren, Tiernahrung, Kosmetik, Kleidung, Reise-Tipps, Bücher, Accessoires, Design-Artikel und vieles mehr.</p>
<p>Die Messe Veganfach findet am 26.11.2011 von 10-18Uhr in der Malzfabrik Berlin-Schöneberg statt. Eintritt: 6Euro, ermäßigt 4 Euro.</p>
<p>ICH BIN LEBEN, DAS LEBEN WILL</p>
<p>INMITTEN VON LEBEN, DAS LEBEN WILL – Albert Schweitzer</p>
<p>Programmablauf für die Veganfach am 26.11.2011</p>
<p>10.30 h <a href="http://www.christine-volm.de/Seminare/seminare.html" target="_blank">Christine Volm</a>: »Rohköstliches – gesund durchs Leben mit Rohkost und Wildflanzen«</p>
<p>11.30 h Kochshow mit dem Vegan Headchef und Starkoch <a href="http://www.veganheadchef.com/" target="_blank">Björn Moschinski</a></p>
<p>12.30 h Der stärkste Mann Deutschlands <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MdgejliFJOE" target="_blank">Patrik Baboumian</a> demonstriert seine Muskelkraft.</p>
<p>13.00 h Treppenrekord-Weltrekordler <a href="http://www.michaelgriesmeier.de" target="_blank">Michael Grießmeier</a> wird beim Treppenlauf herausgefordert.</p>
<p>13.45 h Verleihung der veganen Innovationspreise 2011 der Veganen Gesellschaft Deutschland e.V.</p>
<p>14.15 h Vegane Tortenkunst mit dem Vegansuperstar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TP9QzJv3zSo" target="_blank">Kim Wonderland.</a></p>
<p>14.45 h <a href="http://www.prana-heilung.de/index.php/prana-ausbildung/prana-lehrer?view=person&amp;cid[0]=20541" target="_blank">Stefan Riebesell</a>:»Vegane Getreideproduktion. Wirtschaftlich ohne künstlichen und tierischen Dünger! Ein Projekt im Odenwald.«</p>
<p>15.15 h Katrin Petersen über das vom <a href="http://www.fraunhofer.de/" target="_blank">Fraunhofer Institut</a> initiierte und geförderte Projekt. Vortrag: »Plants pro food. Die Gewinnung neuer Lebensmittel aus Süßlupinen«.</p>
<p>15.45 h<a href="http://www.rohkost.info" target="_blank"> Brigitte Rondholz</a> über eine besondere Art der veganen Rohkost mit faszinierenden Erfahrungen: »Urkost. Besser essen, besser leben.«</p>
<p>16.15 h Gesprächsrunde mit dem Treppenlauf-Weltrekordler <a href="http://www.michaelgriesmeier.de" target="_blank">Michael Grießmeier</a> und dem stärksten Mann Deutschlands, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MdgejliFJOE" target="_blank">Patrik Baboumian</a>, über das Thema »Vegan im Leistungssport«.</p>
<p>16.40 h »Veg up. Die Veganisierung der Welt«. Christian Vagedes über die Notwendigkeit, für die vegane Idee einzutreten.</p>
<p>17.15 h <a href="http://www.youtube.com/watch?v=i3FxyhUDf-I" target="_blank">Mahi Klosterhafen</a>: Vegane Überzeugungsarbeit – Erkenntnisse aus der Psychologie</p>
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		<title>Weiße Kraftquelle &#8211; Milch aus ayurvedischer Sicht</title>
		<link>http://yogajournal.de/2011/10/13/weise-kraftquelle-milch-aus-ayurvedischer-sicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 15:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignleft size-medium wp-image-4327" title="MILCH" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2011/10/MILCH-222x300.jpg" alt="MILCH" width="160" height="216" />Für Yogis, die eine tierleidfreie, vegane Lebensweise anstreben, ist Milch indiskutabel. Interessanterweise wird Milch jedoch im Ayurveda als besonders wertvoll angesehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4327" title="MILCH" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2011/10/MILCH-222x300.jpg" alt="MILCH" width="222" height="300" />Für Yogis, die eine tierleidfreie, vegane Lebensweise anstreben, ist Milch indiskutabel. Interessanterweise wird Milch jedoch im Ayurveda als besonders wertvoll angesehen. Annette Sand hat auf dem 2. Europäischen Ayurveda-Kongress in Bad Ems herausgefunden, warum das so ist, was es dabei zu beachten gibt und wieso immer mehr Menschen mit einer Laktose-Unverträglichkeit zu kämpfen haben.</p>
<p>Bevor ich mich hingesetzt habe, um Ihnen über das Thema Milch im Ayurveda zu berichten, habe ich mir eine Tasse Milch eingeschenkt. Aber nicht etwa einfach kalte Milch aus dem Kühlschrank, das ist ayurvedisch gesehen ein absolutes No-Go. Wie ich sie zubereitet habe? Nach den Anweisungen eines Ayurveda-Arztes. Wie genau, verrate ich Ihnen später.</p>
<p><strong>Milch als Anti-Aging-Produkt</strong><br />
Während ich also an meiner Milch nippe, fällt mir der Werbespruch „Die Milch macht’s“ ein, der in den 1980er Jahren aufkam und den meisten noch gut in Erinnerung sein dürfte. Die Werbemacher blieben uns aber damals konkrete Informationen über die Vorzüge von Milch schuldig. Vielleicht war der Spruch auch deshalb so erfolgreich, weil jeder für sich selbst eine positive Wirkung hineinprojizieren konnte. Aber was macht sie nun wirklich, die Milch? Und ist Milch tatsächlich so gesundheitsförderlich, wo doch immer mehr Menschen unter Laktose-Intoleranz leiden und auf eine vegane Ernährung umstellen?<br />
Das uralte Wissen des Ayurveda kann uns Antworten auf diese Fragen geben. In den überlieferten vedischen Schriften findet sich zunächst eine Aufzählung der Milcharten, die man zu sich nehmen kann, von der Kuh- über die Schafs-, Ziegen-, Büffel-, Pferde- und Kamelmilch bis hin zur Elefantenmilch mit den entsprechenden Eigenschaften dieser Milcharten.<br />
Als besonders wertvoll gilt die Kuhmilch. Wir im Westen wissen vielleicht gerade noch, dass Milch reich an Proteinen, Kalzium und anderen Mineralstoffen, Vitaminen und Fetten ist. Die Eigenschaften, die in den ayurvedischen Texten aufgezählt werden, sind jedoch wesentlich beeindruckender und machen sie zu einem der reichhaltigsten Nahrungsmittel überhaupt. Neben Honig und Ghee (geklärte Butter) zählt Milch nämlich zu den drei natürlichen Rasayanas. Diese drei nehmen als reine Nahrungsmittel eine Sonderstellung unter den Rasayanas ein, besonders gesundheitsfördernde und stärkende Mittel, die normalerweise aus Kräuterkombinationen bestehen. Rasayanas sagt man eine verjüngende Wirkung nach. In diesem Sinne kann man Milch auch als Anti-Aging-Produkt bezeichnen.</p>
<p><strong>„Das Gesündeste, was man zu sich nehmen kann.“</strong><br />
Die Liste der weiteren Vorteile von Milch ist lang. Hier die wichtigsten: Sie vitalisiert und gibt Energie, indem sie Prana, den Lebensatem bzw. die Lebensenergie, fördert. Ferner gilt Milch als entgiftend, appetit- und verdauungsanregend sowie regenerierend bei einem überstrapazierten Nervensystem. Sie ist erfrischend und nahrhaft. Sie fördert die Intelligenz, beugt Senilität vor und ist äußerst nützlich für die mentale Stabilität des Menschen. Milch beruhigt und ist von sattvischer Natur (Sattva bedeutet Reinheit). Sie ist gesund für alle Lebewesen. Auch bei Erkrankungen kann Milch laut ayurvedischer Überlieferung eingesetzt werden. Sie wird vor allem bei Fieber und Husten empfohlen, sowie bei Unterernährung, Erschöpfung, Vergiftungen, Koliken und Herzbeschwerden.<br />
Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda hatte ich die Gelegenheit, einen Vortrag über Milch von Dr. Kalyan Chakravarthy zu hören und ihn persönlich zu befragen. Er stammt aus einer angesehenen indischen Familie von Vaidyas (Ayurveda-Ärzten) und ist seit einigen Jahren an der Maharishi Ayurveda-Privatklinik in Bad Ems tätig. Er nannte Milch „das Gesündeste, was man zu sich nehmen kann“. Er erklärte, dass Milch aus ayurvedischer Sicht für alle drei Doshas (Vata, Pitta und Kapha) förderlich ist, aber besonders ausgleichend auf Vata und Pitta wirkt.</p>
<p><strong>Intoleranz gegen verarbeitete Milch</strong><br />
Die Frage stellt sich nun, warum heutzutage so viele Menschen ein solch wertvolles Nahrungsmittel nicht vertragen. Hierzu nennt Dr. Chakravarthy als einen wesentlichen Grund die Verdauungsschwäche, an der durch unsere moderne Lebens- und Ernährungsweise immer mehr Menschen leiden. Er ist der Meinung, es sei besser, die Verdauung zu stärken, als völlig auf Milch und Milchprodukte zu verzichten. Darüber hinaus hält er die Milch, die wir heute im Supermarkt kaufen, bei weitem nicht mehr für so wertvoll wie jene, die in den alten Texten gemeint ist. Warum dem so ist? Zum einen, weil die Kühe, anstatt sich von saftigen, gesunden Wiesenkräutern zu ernähren, Futtermittel mit allerlei künstlichen Zusätzen, wie z.B. Steroiden, verabreicht bekommen. Und zum anderen, weil die Milch verschiedener Kühe heutzutage einfach gemischt und industriell verarbeitet wird. Die Homogenisierung der Milch ist aus ayurvedischer Sicht kein Segen, da sie dadurch nur schwerer verdaut werden kann. Die Milch sollte so naturbelassen wie möglich sein, am besten von einer einzigen Kuh frisch vom Bauernhof. Die meisten Menschen können das heute nicht realisieren, darum wird dazu geraten, sich nicht homogenisierte Frischmilch in Bioqualität zu besorgen. Im Supermarkt ist Frischmilch, von den meisten Verbrauchern unbemerkt, fast völlig von der sogenannten ESL-Milch (ESL steht für extended shelf life = länger im Ladenregal haltbar) abgelöst worden, die besonders lange haltbar ist und die nicht ganz so hoch erhitzt wird wie H-Milch. Der Vitalstoffverlust ist jedoch ähnlich hoch. Im Bioladen kann man noch zwischen Frischmilch, ESL-Milch und H-Milch wählen. ESL-Milch wird nicht als solche deklariert, man kann sie nur an der längeren Haltbarkeit erkennen.</p>
<p><strong>Die Kombination ist entscheidend</strong><br />
Ayurveda-Experten haben noch weitere Tipps zum Milchverzehr parat. Da Milch so nahrhaft ist, sollte man sie nie zu den Mahlzeiten trinken. Milch ist geeignet als Zwischenmahlzeit oder als Mahlzeitersatz. Auch was man mit der Milch kombiniert, spielt eine Rolle. Es wird empfohlen, Milch nie zusammen mit Salz, Fisch und Fleisch zu trinken. Außerdem sollte man sie nie kalt trinken, sondern immer zumindest anwärmen. Noch leichter verdaulich wird sie, wenn sie abgekocht wird und ganz besonders leicht, wenn man sie drei- bis viermal aufkochen lässt. Bei Unverträglichkeit gibt Dr. Chakravarthy den Rat, die Milch mit Wasser zu verdünnen. Man kann mit viel Wasser und wenig Milch anfangen und die Milchmenge langsam steigern. So gewöhnt sich das Verdauungssystem langsam wieder an die Milch. Auch wer nicht an Laktose-Intoleranz leidet, jedoch eine empfindliche Verdauung hat, sollte die Milch mit etwas Wasser verdünnen. Noch besser vertragen wird Milch, wenn man Gewürze zugibt. Diese können auch den Mangel an frischen Wiesenkräutern im Futter ein wenig ausgleichen. Am besten kocht man die Milch gleich mit den Gewürzen zusammen. Geeignet dafür sind beispielsweise Zimt, Ingwer, Kardamom, Gelbwurz (Kurkuma) und Muskat. Wenn man Milch getrunken hat, soll man erst dann wieder etwas essen, wenn sich ein echtes Hungergefühl einstellt.<br />
Die falsche Kombination von Lebensmitteln, die moderne Art der Ernährung mit unregelmäßigen Essenszeiten und hastig eingenommenen Zwischenmahlzeiten tragen dazu bei, dass die Verdauung geschwächt wird und viele Menschen Schwierigkeiten haben, Milch und Milchprodukte zu verdauen. Aus ayurvedischer Sicht ist übrigens verarbeitete Milch (als Käse, Quark u.ä.) noch schwerer verdaulich. Die einzige Art und Weise, wie man Joghurt zu sich nehmen soll, ist Lassi, also Joghurt mit Wasser und püriertem Obst.</p>
<p><strong>Rezept für ayurvedisch -zubereitete Milch</strong><br />
Im Ayurveda sieht man nicht nur den reinen Nährwert von Nahrungsmitteln, sondern darüber hinaus auch die „Intelligenz“, die Information, die dadurch in die Körperzellen gelangt und so den Körper aufbaut. Diese Information ist bei Milch besonders wertvoll, deshalb legen Ayurveda-Ärzte so großen Wert darauf, den Körper selbst bei Unverträglichkeitserscheinungen wieder nach und nach an Milch zu gewöhnen. Wir können von der Jahrtausende alten Erfahrung mit Ernährung und Gesunderhaltung des Körpers im Ayurveda profitieren und wieder lernen, auf unseren Körper zu achten und uns natürlich und gesund zu ernähren. Ach ja: Ich wollte Ihnen ja noch verraten, wie ich meine Milch zubereitet habe – hier also mein Rezept: 1/3 Wasser und 2/3 Milch mit je einer Prise Gelbwurz und Zimt und ½ Teelöffel gemahlenem Kardamom aufkochen. Wenn Sie mögen, geben Sie noch einen Schuss Rosenwasser hinzu (köstlich!). Nach Belieben mit Rohrohrzucker süßen oder auf Körpertemperatur abkühlen lassen und erst dann etwas Honig unterrühren. Honig sollte nämlich nie über 40 Grad C erhitzt werden. Das ist nicht nur schlecht für die wertvollen Inhaltsstoffe, sondern es entstehen beim starken Erhitzen sogar Giftstoffe. Genießen Sie Ihre Milch-Mahlzeit!</p>
<p>Dieser Artikel erschien in der Printausgabe YOGA JOURNAL  05/2011</p>
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		<title>Vegan: Eine Lebenseinstellung – keine Mission</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 10:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong><img class="alignleft size-full wp-image-3891" title="Jutta_WEB" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2011/04/Jutta_WEB.jpg" alt="Jutta_WEB" width="200" height="300" />Zu unserem großen Sp</strong><strong>ecial über vegane Ernährung in der aktuellen Ausgabe ein ausführlicher Erfahrungsbericht von Jutta Däschlein, Yogalehrerin und überzeugte Veganerin seit sechs Jahren:</strong>

„Bereits als Jugendliche habe ich angefangen, kein Fleisch mehr zu essen, denn ich war schockiert darüber, wie Tiere gehalten werden. Fisch dagegen gehörte noch eine ganze Zeitlang zu meinem Speiseplan. Erst Jahre später setzte ich mich intensiver mit dem Leid und den Rechten von Tieren auseinander. Meine Ausbildung zur Jivamukti-Yogalehrerin 2005 gab mir weitere, entscheidende Denkanstöße, um mich für einen ethischen Vegetarismus zu entscheiden. Seitdem lebe ich vegan und habe alle tierische Produkte nach und nach aus meinem Leben gestrichen. Kein Ei, kein Käse, kein Honig, keine Lederschuhe, keine Daunenjacke."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3891" title="Jutta_WEB" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2011/04/Jutta_WEB.jpg" alt="Jutta_WEB" width="200" height="300" />Zu unserem großen Special über vegane Ernährung in der aktuellen Ausgabe ein ausführlicher Erfahrungsbericht von Jutta Däschlein, Yogalehrerin und überzeugte Veganerin seit sechs Jahren:</strong></p>
<p>„Bereits als Jugendliche habe ich angefangen, kein Fleisch mehr zu essen, denn ich war schockiert darüber, wie Tiere gehalten werden. Fisch dagegen gehörte noch eine ganze Zeitlang zu meinem Speiseplan. Erst Jahre später setzte ich mich intensiver mit dem Leid und den Rechten von Tieren auseinander. Meine Ausbildung zur Jivamukti-Yogalehrerin 2005 gab mir weitere, entscheidende Denkanstöße, um mich für einen ethischen Vegetarismus zu entscheiden. Seitdem lebe ich vegan und habe alle tierische Produkte nach und nach aus meinem Leben gestrichen. Kein Ei, kein Käse, kein Honig, keine Lederschuhe, keine Daunenjacke.</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Früher gekaufte Kleidung oder Schuhe trage ich zum Teil noch auf oder habe sie verschenkt. Denn einfach nur Wegwerfen hat ja auch nichts mit verantwortungsvollem Handeln zu tun. Ethischer Veganismus beinhaltet für mich auch Nachhaltigkeit im Denken und Handeln.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gerade beim Essen ergeben sich häufig Diskussionen, denn viele Menschen haben das Gefühl, sie müssten sich und ihren Fleischkonsum verteidigen – allein durch den Umstand, dass ich sage, dass ich Veganerin bin. Das kommt mir manchmal schon absurd vor. Ich würde mich zwar freuen, wenn ich durch meine Lebensweise andere zum Nachdenken und Nachahmen anregen könnte. Aber ich möchte niemanden missionieren. Meistens wird mir in Diskussionen entgegengehalten,  der Mensch brauche einfach Fleisch. Außerdem habe er ja schon immer Fleisch gegessen…<br />
Aber ein Hinweis auf die Haltung der Tiere führt meist zu einer aggressiven Verteidigungshaltung, niemand will über die Schlachtung sprechen oder sich einen Mastbetrieb oder eine Schlachthof ansehen. Mit Schlachthäusern will  generell keiner zu tun haben. Das ist zu grausam, da werden Augen und Ohren verschlossen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Fehlendes Einheitsbewusstsein</strong><br />
Für mich ist jedes Tier in erster Linie ein Lebewesen und deshalb gibt es für mich keinen Unterschied zwischen Schlachten und Morden. Doch wenn ich das sage, bekomme ich zu hören: „Das muss halt gemacht werden.“ Die wenigsten Menschen wären bereit selbst das Tier umzubringen, das sie essen wollen. Und trotzdem essen sie Fleisch, denn die meisten Menschen trennen im Kopf Dinge, die nicht zu trennen sind. Die Tierindustire macht es leicht, denn ein abgepacktes Stück Fleisch im Kühlregal erinnert kaum mehr an das ganze Tier.<br />
Im Yoga gehen wir von der Einheit allen Seins aus &#8211; und aus yogischer Sicht ist Fleisch essen nur möglich durch fehlendes Bewusstsein dieser Einheit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Umweltschäden durch Fleischkonsum</strong><br />
In letzter Zeit wird verstärkt damit argumentiert, dass der sich immer mehr ausbreitende Sojaanbau  Schuld daran, dass der Regenwald abgeholzt werde. Das stimmt. Aber falsch ist, dass ein gestiegener  Sojaverbrauch der Vegetarier die Ursache ist. Im Gegenteil, die Sojabohnen werden hauptsächlich in der Massentierhaltungen verfüttert.<br />
Kurz: Der steigende Fleischkonsum und die Produktion von Billigfleisch ist verantwortlich für die Abholzung der Wälder – und nicht die Menschen, die statt Fleisch Sojaprodukte essen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich lebe und koche vegan in einer nicht-veganen Familie – das erfordert gegenseitige Toleranz.<br />
Eier und Milchprodukte toleriere ich im Haushalt und im Alltag entscheidet jeder selbst über den Verzehr. Gemeinsame Mahlzeiten sind allerdings strikt vegan, Fleisch gibt es grundsätzlich nicht in unserem Haushalt. Mein Sohn hat schon im Grundschulalter von sich aus  beschlossen, kein Fleisch mehr zu essen und hält sich seit Jahren konsequent daran – ohne dass ihn irgendjemand dazu drängen würde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Soja-Gulasch für die kritischen Verwandten</strong><br />
Mir macht es Spaß, Nicht-Veganern zu zeigen, wie man sich ohne großen Aufwand auf vegane Art genussvoll, lecker und abwechslungsreich ernähren kann. Unser Geschmack wird in der Kindheit geprägt, als Erwachsene essen wir immer noch gerne Dinge, die wir mit jener unbeschwerten Zeit verbinden, weil das Glücksgefühle auslöst. Darum kenne ich mich inzwischen sehr gut aus, wenn es darum geht, klassische Rezepte in eine vegane Variante umzuwandeln.<br />
Ein Lieblingsrezept meiner Oma war Szegediner-Gulasch, ein herzhaftes Gericht mit Sauerkraut und Fleisch. Das koche ich heute mit Sojastücken, was in dieser Form sogar meinen kritischen Verwandten schmeckt. Mit solchen und ähnlichen Rezepten lässt sich immer wieder beweisen, dass veganes Leben nicht zwangsläufig verbissen, genussfeindlich und voller Entbehrungen sein muss.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Vegan zu leben ist der Ausdruck einer inneren Haltung, die aus meiner Erfahrung heraus langsam wachsen muss und die man sich nicht einfach überstülpen kann, sonst ist es ein modisches Attribut oder schlimmer: krampfhafter Verzicht, der irgendwann wieder ins Gegenteil ausschlägt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Die einzige vegane Yoga Konferenz der Welt<br />
</strong>Weiter inspiriert hat mich das  „World Peace and Yoga Jubliee“ in Cincinnati/Ohio, die bisher einzige vegane Yoga Conference weltweit. Dort ließ ich mich 2010 zu einer veganen Tafelrunde inspirieren, die sich seit Anfang dieses Jahres regelmäßig in München trifft. Jeder, der sich für veganes Kochen interessiert und sich mit Gleichgesinnten austauschen möchte, ist hierzu willkommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch in diesem Jahr findet wieder das „World Peace and Yoga Jubilee“ statt (20. – 23. Oktober 2011). Es ist eine noch eher unbekannte Konferenz, die professionell und gleichzeitig liebevoll organisiert wird, doch zum Glück (noch?) nicht so kommerziell angehaucht wie manch andere Yoga-Großveranstaltungen. Ich selbst werde dort in diesem Jahr Jivamukti Yoga unterrichten und  einen Vortrag zum Thema ‚Veganes Leben in einem Nicht-verganen Umfeld’ halten.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mehr Informationen zu der veganen Yoga Conference in Ohio gibt es unter <span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000;"><a href="http://www.worldpeaceinc.com/home/jubilee.html">www.</a><a href="http://www.worldpeaceinc.com/home/jubilee.html">worldpeace</a><a href="http://www.worldpeaceinc.com/home/jubilee.html">inc.com/home/</a><a href="http://www.worldpeaceinc.com/home/jubilee.html">jubilee</a><a href="http://www.worldpeaceinc.com/home/jubilee.html">.html.</a></span></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mehr zu Jivamukti Yoga:<span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><a href="http://www.jivamukti.de/"><span style="color: #000000;"> www.jivamukti.de, </span></a></span></span>www.jivamukti-schwabing.de,<span style="color: #000080;"><span lang="zxx"><a href="http://www.jivamuktiyoga.com/"><span style="color: #000000;">www.jivamuktiyoga.com. </span></a><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.jivamuktiyoga.com/"><span style="color: #000000;"><br />
</span></a></span></span></span></p>
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		<title>Kochen ohne Knochen</title>
		<link>http://yogajournal.de/2010/12/20/kochen-ohne-knochen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 10:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Ox-Kochbüchern verbinden die Heraus- geber Joachim Hiller und Uschi Herzer Idealismus, Haltung und absolute Alltags- tauglichkeit. Die Rezepte sind einfach, gut und – so die Macher - „konkrete Antworten auf ethisch fragwürdigen Umgang mit Tieren, Lebensmittel- skandale, Klimawandel und den Wunsch nach gesundem Essen.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3501" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-3501" title="Linsensalat" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2010/12/linsensalat-1.jpg" alt="© Ox-Kochbuch" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© Ox-Kochbuch</p></div>
<p>In ihren vier Ox-Kochbüchern verbinden die Herausgeber Joachim Hiller und Uschi Herzer Idealismus, Haltung und absolute Alltagstauglichkeit. Die Rezepte sind einfach, gut und – so die Macher &#8211; „konkrete Antworten auf ethisch fragwürdigen Umgang mit Tieren, Lebensmittelskandale, Klimawandel und den Wunsch nach gesundem Essen.“ Zusatzservice: Die begleitenden, durchaus nicht immer Punkrock-lastigen Musikvorschläge wie Arien von Maria Callas zum Tomaten-Brot-Salat, „Banana Republic“ von Bob Geldofs Boomtown Rats zum Bananenkuchen oder Nouvelle Vague zum selbst gemachten Holundersirup.</p>
<p><strong>„Black is beautiful“-Salat</strong></p>
<p><em> von Nadine Guaiana</em></p>
<p>Musik: PHILIP POISEL „Als gäb&#8217; s kein Morgen mehr“</p>
<p><strong>Dieser köstliche Salat kommt gut als Starter bei einem netten Menü, ist mit Brot aber auch eine vollwertige Mahlzeit.</strong></p>
<p>• 1 Zwiebel</p>
<p>• 1 Knoblauchzehe</p>
<p>• Olivenöl</p>
<p>• Balsamico-Essig</p>
<p>• mittelscharfer Senf</p>
<p>• 200 g Beluga-Linsen</p>
<p>• 1 TL Thymian</p>
<p>• Salz und Pfeffer</p>
<p>• 1 kleiner Romanasalat</p>
<p>• 50 g Walnüsse, Mandeln oder Sonnenblumenkerne</p>
<p><strong>So geht&#8217;s:</strong></p>
<p>1. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in einem ausreichend großen Topf in etwas Olivenöl anbraten.</p>
<p>2. Wenn die Zwiebeln glasig sind, gebt ihr die Linsen, etwas Salz und Pfeffer und den Thymian dazu. 300 ml Wasser drauf kippen, alles gut verrühren und zum Kochen bringen. Blubbert das Ganze, Gas runter und 30 min leicht köcheln lassen. Deckel auf den Topf wäre nicht schlecht.</p>
<p>3. In der Zwischenzeit könnt ihr euch schon mal an den Salat machen. Einfach quer in 1 cm breite Streifen schneiden, waschen, schleudern, fertig.</p>
<p>4. Das Salatdressing stellt ihr aus 2 EL Balsamico-Essig, 1 TL Senf, 8 EL Olivenöl und Salz und Pfeffer her.</p>
<p>5. Zum Schluss sind die Sämereien resp. Nüsse dran. Walnüsse oder Mandeln grob hacken, SoBluKerne können ganz bleiben. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.</p>
<p>6. Wenn die Linsen fertig sind (dürfen schon noch etwas Biss haben!), gebt ihr das Dressing drüber. Gut vermischen und dann vorsichtig den Romanasalat unterheben. Nüsse oder Kerne obendrauf und fertig!</p>
<p>• Schmeckt warm am besten, ist aber auch kalt lecker.</p>
<p>• Kann mit Sherry-Essig noch etwas abgerundet werden.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-3502" title="Ox-Kochbuch_Cover" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2010/12/Ox-Kochbuch_Cover.jpg" alt="Ox-Kochbuch_Cover" width="100" height="144" />&#8220;Das Ox-Kochbuch Vier&#8221;, herausgegeben von  Joachim Hiller und Uschi Herzer (Ventil Verlag, je ca. 9,50 Euro)</strong></p>
<p><strong> <a href=" http://www.ox-fanzine.de/web/kochbuecher.247.html" target="_blank">www.ox-fanzine.de</a><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ayurveda für Kinder</title>
		<link>http://yogajournal.de/2010/10/25/ayurveda-fur-kinder/</link>
		<comments>http://yogajournal.de/2010/10/25/ayurveda-fur-kinder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 10:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Kaphas, große Wirkung: Was ist eine möglichst vernünftige Ernährung für die Kleinsten? Ayurvedisch zu kochen ist in dieser Hinsicht weit weniger komplex ist, als man zunächst annehmen möchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2733" class="wp-caption alignleft" style="width: 311px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-2733" title="Volker Mehl im Kindergarten" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2010/10/Ayurvedatogo_Stefan_Auth.jpg" alt="© Stefan Auth" width="301" height="200" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">© Stefan Auth</p></div>
<p><strong>Kleine Kaphas, große Wirkung</strong></p>
<p><strong>Dass Kinder etwas ganz Besonderes sind, spüren viele Eltern unter anderem am Essverhalten. Bei meinen Workshops stellen mir verzweifelte Mütter immer wieder Fragen nach einer möglichst vernünftigen Ernährung für die Kleinsten. Aus Sicht des Ayurveda ist dies weit weniger komplex, als man zunächst annehmen möchte.</strong></p>
<p><em>Von Volker Mehl</em><strong><br />
</strong></p>
<p>Hierzu ein kleiner Ausflug in die ayurvedische Elemente-Lehre: Kinder sind hauptsächlich von den Wirkungen des Kapha-Doshas und den dahinter stehenden Elementen Wasser und Erde geprägt. Kapha steht für Wachstum, Ruhe und Stabilität. Für Kinder gelten diese Attribute besonders.</p>
<p>Die Geschmacksrichtung, die sich aus Wasser und Erde zusammensetzt, ist süß. Aus diesem Grund haben viele Kinder einen starken Hang zum Süßen. In Kombination mit der Stabilität und Standhaftigkeit des Kapha-Doshas lässt sich erklären, warum Kinder problemlos über Wochen hinweg dasselbe Gericht essen können. Es ist Teil ihrer Natur.</p>
<p>Eine weitere Eigenschaft des Kapha-Doshas ist Kälte. Warme Gerichte sorgen deshalb für Ausgleich, sie wirken beruhigend und stärkend auf die Kleinen. Es besteht also kein Grund zur Verzweiflung, wenn Kinder nur Pizza wollen. Die Lösung besteht darin, mit ihnen gemeinsam eine leckere, selbst gemachte Pizza zu backen.</p>
<p>Kinder sind extrem anspruchsvolle und sensible Esser. Das liegt unter anderem daran, dass sie noch die meisten Geschmacksknospen auf der Zunge haben. Wie in vielen anderen Bereichen sind Kinder auch hier herrlich offen: Ihre Rückmeldung zu langweiligem Essen ist spontan und direkt &#8211; da kann schon mal der ganze Spinat durch die Küche fliegen.</p>
<p>Ich kann alle Eltern nur ermuntern, in die Gewürzkiste (z.B. Paprika, süßes Curry) und ins Kräuterbeet zu greifen. Solange süßer Geschmack mit wärmendem Charakter dominiert, ist alles gut.</p>
<p>Entspannen Sie sich, wenn der Nachwuchs keinen Salat will. Die kalten, trockenen, bitteren Eigenschaften laufen den Bedürfnissen vieler Kinder entgegen. Es ist, als ob man versucht, ein rundes Puzzlestück in eine eckige Öffnung zu pressen: Hoffnungslos&#8230;</p>
<p>Mehr Sinn macht es, sich auf die Natur der Kinder einzulassen. In feste Systeme werden sie früh genug gepresst. Vorher sind eine beerige Obstpizza oder ein Blätterteig mit Süßrahm und Gemüse eine viel genussreichere Erfahrung.</p>
<p><strong>Blätterteig-Teilchen mit Schnippselgemüse</strong></p>
<p>Für 6-8 Teile:</p>
<p>Eine Rolle Blätterteig</p>
<p>1 Becher Creme Fraiche</p>
<p>½ TL Rohrzucker</p>
<p>1 kleiner Bund Schnittlauch</p>
<p>1 Prise Salz und Pfeffer</p>
<p>1 Paprika</p>
<p>1 Zucchini</p>
<p>2 Karotten</p>
<p>1 TL mildes Currypulver</p>
<p>Sonnenblumenöl oder Ghee zum Anbraten</p>
<p>Den Blätterteig ausrollen und mit einer Kaffeetasse leicht in der Teig drücken. Diese Umrisse mit einem Messer ausscheiden und den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Den übrigen Teig zu einem Bällchen formen, ausrollen und ebenso verarbeiten.</p>
<p>Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, mit Creme Fraiche, Salz und Pfeffer vermischen. Das Gemüse in dünne Scheiben schneiden, für 3-4 Minuten glasig andünsten und mit dem Curry würzen. Creme Fraiche gleichmäßig auf die Teigkreise aufstreichen, Gemüse darauf geben und bei 200 Grad in 10-12 Minuten goldbraun backen.</p>
<p><strong>Obstpizza</strong></p>
<p>Für den Hefeteig, ergibt ca. 15 kleine Pizzas:</p>
<p>400g Weizen- oder Dinkelmehl</p>
<p>200ml Wasser</p>
<p>1 EL Olivenöl</p>
<p>20g frische Hefe oder ein Tütchen Trockenhefe</p>
<p>1 Prise Salz</p>
<p>1 Messerspitze Natron</p>
<p>1 EL Rohrzucker</p>
<p>Aus den Zutaten einen geschmeidigen Teig herstellen, eventuell noch etwas Wasser zugeben. Mit einem feuchten Tuch abdecken und zwei Stunden an einem warmen Ort stehen</p>
<p>lassen. Den Teig gut durchkneten und nochmals für eine Stunde gehen lassen. Danach kleine Bällchen formen und diese flach ausrollen.</p>
<p>TIPP:</p>
<p>Lieber etwas weniger Hefe in den Teig geben, dafür etwas länger gehen lassen. Das Natron sorgt dafür, dass der Teig weniger säuerlich nach Hefe schmeckt.</p>
<p>Für den Belag Obst nach Belieben, z.B.</p>
<p>2 Äpfel</p>
<p>1 Birne</p>
<p>100g Trauben</p>
<p>100g Kokosflocken</p>
<p>200g abgetropfte Kirschen aus dem Glas</p>
<p>2 EL Preiselbeermarmelade</p>
<p>1 Spritzer Zitronensaft</p>
<p>Äpfel und Birnen in Scheiben schneiden. Kirschen mit  Marmelade und Zitronensaft pürieren und damit den Teig bestreichen. Mit dem Obst belegen und den Kokosflocken bestreuen. Die Pizzas bei 200 Grad ca. 15-20 Minuten backen.</p>
<p><em>Volker Mehls Koch- und Eventtermine unter: </em><a href="http://www.volker-mehl.de/">www.volker-mehl.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ayurveda Meets Thai</title>
		<link>http://yogajournal.de/2010/08/30/ayurveda-meets-thai/</link>
		<comments>http://yogajournal.de/2010/08/30/ayurveda-meets-thai/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 15:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Lust auf asiatische Küche? YOGA JOURNAL Koch Volker Mehl kombiniert Thai mit Ayurveda und erklärt, was es bei diesem kulinarischem Treffen zu beachten gilt - insbesondere in puncto Schärfe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1557" title="Ayurveda To Go" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2010/08/Ayurveda_To_Go1.jpg" alt="Ayurveda To Go" width="350" height="263" />Die thailändische und die ayurvedische Küche haben nicht nur die farbenfrohe und liebevolle Zubereitung gemeinsam. Auch historisch gibt es eine interessante Verbindung, denn die indisch geprägte Mon-Kultur war ab dem 6. Jahrhundert der Vorläufer des heutigen Thailand. </strong><strong>Durch Handelsbeziehungen mit Indien gab es somit sehr frühen Kontakt zwischen Buddhismus und Brahmanismus.</strong></p>
<p>Dies erklärt auch die kulinarischen Ähnlichkeiten beider Kulturen. In Bezug auf die ayurvedische Küche gibt es jedoch auch Unterschiede, besonders in Bezug auf bestimmte Gewürze und den Grad der Schärfe. Ist die thailändische Küche ähnlich der indischen oft äußerst scharf – besonders für europäische Geschmäcker &#8211; sind die ayurvedischen Rezepte ausgleichender und milder gestaltet. Zuviel Schärfe kann nämlich ein zu starkes Ansteigen des Pitta Doshas mit Gefühlen von Brennen bis hin zu Ohnmacht auslösen. Vorbeugend gilt hier “Weniger ist mehr”&#8230;</p>
<p>Aus ayurvedisch-therapeutischer Sicht ist Curry, das sowohl in der ayurvedischen als auch der Thai-Küche eine wichtige Rolle spielt, eine wahre Quelle gesundheitsförderlicher Gewürze &#8211; vor allem im Sinne einer regelmäßig funktionierenden Verdauung, damit sich keine Schlackenstoffe im Körper ansammeln können. Hier eine kleine Aufstellung dreier typischer Gewürze samt ihrer Wirkung, die man für ein Curry verwendet. Im folgenden Rezept gehen sie eine wohlschmeckende thai-ayurvedische Fusion ein.</p>
<p><strong> • Bockshornklee</strong></p>
<p>Hier verwendet man den Samen der Pflanze. Er ist ein gutes Stärkungsmittel bei Schwächezuständen, vor allem bei Problemem des Nerven- und Genitalsystems. Zu Brei zerstoßen fördert er das Haarwachstum und bei Müttern die Milchbildung. Aufgrund seiner positven Wirkung auf die Verdauung setze ich ihn oft bei der Herstellung von Currys ein. Als Aufbaumittel kann man täglich drei Teelöffel des Pulvers in warmer Milch zusammen mit Honig trinken.</p>
<p><strong> • Fenchelsamen</strong></p>
<p>Eines der besten Mittel bei Blähungen oder Magenkrämpfen, daneben regt er ebenfalls die Milchbildung an. Fenchel beruhigt die Nerven: Sein Aroma wirkt positiv auf den Geist und das Konzentrationsvermögen. Bei Nieren oder Blasenproblemen wird er oft zusammen mit Koriander eingesetzt. Er hat den primären Geschmack süß und scharf mit einer kühlenden Energetik.</p>
<p><strong> • Koriander</strong></p>
<p>Ein Klassiker der ayurvedischen Küche, ähnlich wie bei uns Petersilie. Eingesetzt wird er vor allem bei Gerichten mit Kartoffeln, Kohl und Linsen  &#8211; aufgrund seiner kühlenden und neutralisierenden Eigenschaft auch bei heißen, scharfen Speisen. Weiterhin empfiehlt er sich bei Problemen mit den Nieren, Harnwegen, der frische Saft hilft bei Allergien. Koriander schmeckt primär bitter und scharf und besitzt eine kühlende Energetik.</p>
<p><strong>Rotes Gemüse-Curry</strong></p>
<p><em> Für 4 Personen</em></p>
<p>4 EL Sesam Öl</p>
<p>500ml Kokosmilch</p>
<p>1 EL gekörnte Gemüsebrühe</p>
<p>1 EL Soja Sauce</p>
<p>2 EL Fruchtessig</p>
<p>2 TL Zucker</p>
<p>3 Kaffir-Limettenblätter</p>
<p>3 rote Paprika, in Streifen geschnitten</p>
<p>500g Karotten</p>
<p>12 halbierte Babymaiskolben</p>
<p>200g Zuckerschoten</p>
<p>1 rote Chili, entkernt und klein geschnitten</p>
<p>15 Blätter Basilikum in feine Streifen geschnitten</p>
<p><strong> Currypaste</strong></p>
<p>5 rote Chilis, entkernt und gehackt</p>
<p>2 Stangen fein gehacktes Zitronengras</p>
<p>1/2 TL gemahlener Koriander</p>
<p>2 gehackte Limettenblätter</p>
<p>1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel</p>
<p>1 TL Fenchelsamen</p>
<p>1 TL getrockneten Bockshornkleeblaettern</p>
<p>2 TL frischer gehackter Ingwer</p>
<p>1/2 TL Salz</p>
<p>Alle Zutaten im Mörser zerstoßen oder in einem Mixer fein pürieren.</p>
<p>Die Kokosmilch mit der gekörnten Brühe, Soja Sauce, Essig und Zucker in einer seperaten Schüssel vermischen.</p>
<p>Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen, die Chili und das Gemüse zugeben und alles 5 Minuten lang anbraten. Ein Esslöffel der Currypaste zugeben und gut verrühren.</p>
<p>Die Kokosmilch und die Limettenblätter zugeben und 5 Minuten lang einkochen lassen. Bei Bedarf mit der Paste nachschärfen.</p>
<p><em> Volker Mehls Koch- und Event-Termine finden sich unter <a href="http://www.koch-dich-gluecklich.de" target="_blank">www.koch-dich-gluecklich.de</a>.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ayurveda To Go: Energiepakete Hülsenfrüchte</title>
		<link>http://yogajournal.de/2010/06/23/ayurveda-to-go-energiepakete-hulsenfruchte/</link>
		<comments>http://yogajournal.de/2010/06/23/ayurveda-to-go-energiepakete-hulsenfruchte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 15:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Lust mehr auf schnöde Energieriegel? Ayurveda-Koch Volker Mehl empfiehlt Rote-Linsen-Waffeln mit Birnen-Cashew-Chutney als idealen Power-Snack. Eine köstliche Alternative!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rote Linsen-Waffeln</strong></p>
<p>Zutaten für ca. 4-6 Waffeln:</p>
<p>250g  rote Linsen</p>
<p>1 Becher Natur-(Soja)joghurt</p>
<p>2 EL  Rohrzucker</p>
<p>1 EL (Reis)Mehl</p>
<p>1/2 TL Backpulver</p>
<p>2 TL Zimtpulver</p>
<p>2 Eier; besser: 2 TL Pfeilwurzelstärke</p>
<p>Inhalt einer frischen Vanilleschote</p>
<p>½ TL Anispulver</p>
<p>Inhalt von 2 Kardamomkapseln mörsen</p>
<p>Die Linsen mit klarem Wasser dreimal durchwaschen. Anschließend mit kochendem Wasser übergießen und 30 Minuten ziehen lassen. Das Wasser abgießen, Eier, Gewürze, Joghurt, Mehl zugeben und die Linsen fein pürieren, bis ein sämiger Teig einsteht. Waffeleisen einfetten und die Waffeln goldbraun ausbacken.</p>
<p><strong>Birnen-Cashew Chutney</strong></p>
<p>Zutaten:</p>
<p>1 Birne, geschält und kleingeschnitten</p>
<p>50g  Cashewkerne</p>
<p>1 EL Ghee</p>
<p>1 Prise Salz</p>
<p>1 EL  Rohrzucker</p>
<p>1 grüne Chilischote, kleingehackt</p>
<p>1 TL Garam Masala</p>
<p>Saft einer halben Limette</p>
<p>3 EL Natur-(Soja)joghurt</p>
<p>Die Cashewkerne ohne Fett anrösten, dann kleinhacken. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben, pürieren und zum Schluss die Cashewkerne untermischen.</p>
<p><strong>Info Hülsenfrüchte: Diese wahren Energiepakete enthalten 20% Eiweiß, 40% Kohlehydrate, 12% Ballaststoffe und außerdem die essentielle Fettsäure Lysin, die über die Nahrung zugeführt werden muss, da der Körper sie nicht selber bilden kann. Daneben noch die Vitamine B1, B6, größere Mengen an Folsäure sowie Magnesium, Eisen und Zink.</strong></p>
<p><em> Neben den regelmäßigen Kursen in seiner Münchner Kochschule „Koch Dich Glücklich by My Sportlady“ (<a href="http://www.koch-dich-gluecklich.de" target="_blank">www.koch-dich-gluecklich.de</a>) ist Volker ab Juni bei verschiedenen Retreats und Yogaschulen zu Gast.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ayurveda To Go: Ayurvedischer Frühling</title>
		<link>http://yogajournal.de/2010/04/21/ayurveda-to-go/</link>
		<comments>http://yogajournal.de/2010/04/21/ayurveda-to-go/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 14:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://yogajournal.de/?p=1030</guid>
		<description><![CDATA[<img class="alignleft" title="Lauwarmer toskanischer Tomaten-Ciabatta-Salat" src="../wp-content/uploads/2010/04/Ayurvedatogo_Italo.jpg" alt="Lauwarmer toskanischer Tomaten-Ciabatta-Salat" width="300" height="200" />In vielen Religionen symbolisiert der Frühling nach dem langen Winter eine Zeit des Neubeginns - eine wunderbare Zeit, um die hoffentlich entstandene Ruhe und Energie des Winter in die turbulente Zeit des Frühjahrs mitzunehmen. Die Natur erwacht, die vermehrten Sonnenstunden sorgen im Organismus für ein Ansteigen der Hormone Dopamin und Serotonin, was unter Umständen zu leicht euphorischen Gefühlen führt. Was natürlich auch an der Tatsache der leichter werdenden Kleidung liegen kann...

Aus Sicht des Ayurveda bildet der Frühjahr den Übergang vom Kapha zum Pitta Dosha. Ist der Winter von den kalten, ruhigen, unbewegten, feuchten Kapha-Eigenschaften geprägt, dominieren Frühling und Sommer Pitta-Eigenschaften wie Hitze, Leichtigkeit,Schärfe und Bewegung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1031" title="Lauwarmer toskanischer Tomaten-Ciabatta-Salat" src="http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2010/04/Ayurvedatogo_Italo.jpg" alt="Lauwarmer toskanischer Tomaten-Ciabatta-Salat" width="300" height="200" />Das Fest des Lebens: Ayurvedischer Frühling</p>
<p>In vielen Religionen symbolisiert der Frühling nach dem langen Winter eine Zeit des Neubeginns &#8211; eine wunderbare Zeit, um die hoffentlich entstandene Ruhe und Energie des Winter in die turbulente Zeit des Frühjahrs mitzunehmen. Die Natur erwacht, die vermehrten Sonnenstunden sorgen im Organismus für ein Ansteigen der Hormone Dopamin und Serotonin, was unter Umständen zu leicht euphorischen Gefühlen führt. Was natürlich auch an der Tatsache der leichter werdenden Kleidung liegen kann&#8230;</p>
<p>Aus Sicht des Ayurveda bildet der Frühjahr den Übergang vom Kapha zum Pitta Dosha. Ist der Winter von den kalten, ruhigen, unbewegten, feuchten Kapha-Eigenschaften geprägt, dominieren Frühling und Sommer Pitta-Eigenschaften wie Hitze, Leichtigkeit,Schärfe und Bewegung.</p>
<p>Um dem Organismus diesen Übergang zu erleichtern, empfiehlt sich im Frühjahr eine Ernährungsweise, die eine gewisse Schärfe und Bitterkeit enthält, ohne die nötige beruhigende Süße zu vernachlässigen. Schärfe und Bitterstoffe sorgen für die Auflösung der Kapha-Trägheit. Die Süße sorgt dafür, dass nicht gleich wieder die Hormone mit uns durchgehen. Unter diesen Aspekten habe ich auch die Rezepte für euch ausgesucht – diesmal eine Fusion aus ayurvedischen Prinzipien und italienischer Lebensfreude.</p>
<p>(Alle Angaben sind für 4 Personen)</p>
<p><strong> Lauwarmer toskanischer Tomaten-Ciabatta-Salat</strong></p>
<p>- 25-30 Cocktail Tomaten</p>
<p>- 6 Scheiben Ciabatta</p>
<p>- Jeweils zwei Zweige frischer Rosmarin,Oregano und Thymian</p>
<p>- 1 Stück Parmesan (nach Belieben)</p>
<p>- 1 EL gemahlener rosa Pfeffer</p>
<p>- 1 Prise Zucker</p>
<p>- 1 TL grobes Meersalz</p>
<p>- 100 ml Olivenöl</p>
<p>- 4 EL Balsamico Essig</p>
<p>- Basilikum zum Dekorieren</p>
<p>Die Tomaten vierteln und die Kerne entfernen.</p>
<p>Die Rosmarin-Nadeln fein hacken, Oregano und Thymian vom Stengel abstreifen.</p>
<p>Ciabatta in Würfel schneiden, Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Brot darin anbraten. Wenn es eine goldgelbe Farbe bekommt, die restlichen Zutaten bis auf den Parmesan und das Basilikum zugeben und für weitere 3-4 Minuten unter gelegentlichem Rühren erhitzen.</p>
<p>Vor dem Servieren nach Belieben frischen Parmesan über den Salat hobeln und mit Basilikum dekorieren.</p>
<p><strong> Kräuter-Gnocchi mit Rucola-Pesto</strong></p>
<p>-1 kg mehlig kochende Kartoffeln</p>
<p>-500 g Mehl</p>
<p>-100 g Grieß</p>
<p>-Jeweils ein Bund Schittlauch und Petersilie</p>
<p>-1 TL Salz</p>
<p>- 1/2 TL Muskatnuss</p>
<p>Schnittlauch und Petersilie kleinhacken.</p>
<p>Die Kartoffeln gar kochen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken.</p>
<p>Mit Grieß, Mehl, den Kräutern, Salz und Muskat vermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten.</p>
<p>Anschließend aus dem Teig lange Rollen mit etwa 4 cm Durchmesser formen. Den Teig in Stücke schneiden, zu kleinen runden Bällchen formen und mit einer Gabel eindrücken.</p>
<p>Die Gnocchi im siedenden Salzwasser gar kochen, bis sie oben schwimmen.</p>
<p><strong>Rucola-Pesto</strong></p>
<p>-1 EL geröstete Pinienkerne</p>
<p>-200g frischer Rucola</p>
<p>-5 EL Olivenöl</p>
<p>-1 TL Rohrzucker</p>
<p>1/2 TL Chilipulver</p>
<p>-1/2 TL Meersalz</p>
<p>-1/2 TL gemahlener Pfeffer</p>
<p>-4 EL Orangensaft</p>
<p>Alle Zutaten mit Ausnahme des Olivenöls in eine Küchenmaschine oder klassisch in einen Mörser geben. Alles gut zerkleinern und anschließend sorgfältig mit dem Olivenöl vermengen.</p>
<p><em>Volker Mehl lebt, liebt und unterrichtet die ayurvedische Küche unter anderem in seiner Münchner Kochschule „Koch Dich Glücklich by MySportlady“. Infos und Termine unter <a href="http://www.koch-dich-gluecklich.de" target="_blank">www.koch-dich-gluecklich.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ayurveda To Go: Chai selber machen</title>
		<link>http://yogajournal.de/2009/12/16/ayurveda-to-go-chai-selber-machen/</link>
		<comments>http://yogajournal.de/2009/12/16/ayurveda-to-go-chai-selber-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 14:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://yogajournal.de/?p=642</guid>
		<description><![CDATA[Die Temperaturen sinken und das Bedürfnis nach Gemütlichkeit steigt. Wie wäre es mit einer heißen Tasse frisch zubereitetem Chai? YOGA JOURNAL Koch Volker Mehl verrät sein Rezept für den indischen Gewürztee.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für 2 Tassen:</p>
<p>6 Stücke frischer Ingwer<br />
10 Kardamomkapseln<br />
2 Zimtstangen<br />
5 Sternanis<br />
1 TL Pfefferkörner<br />
2 EL Rohrzucker<br />
2 Beutel schwarzer Tee<br />
300ml Wasser<br />
400ml (Soja)milch</p>
<p>Alle Gewürze im Mörser zerstoßen, in einen Topf geben und bis auf den Ingwer kurz anrösten lassen. Wasser zugießen, Ingwer zugeben und alles 10 Minuten einkochen lassen. (Soja)milch und Tee zugeben, nochmal kurz aufkochen. Den Herd auf die kleinste Stufe stellen und den Chai für 10 Minuten ziehen lassen. Durch einen Filter gießen und nach Geschmack nachsüßen.</p>
<p><em>Das Rezept stammt von YOGA JOURNAL Koch Volker Mehl. Wer mehr über die ayurvedische Küche erfahren will, kann das ab sofort in Mehls Kochschule in der Münchner Innenstadt tun. Alle Infos und Kurstermine stehen unter <a href="www.koch-dich-gluecklich.de" target="_blank">www.koch-dich-gluecklich.de</a> und <a href="www.my-sportlady.de" target="_blank">www.my-sportlady.de</a> bereit</em></p>
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		<title>Ayurveda To Go: Ayurvedischer Herbst</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 13:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoga-Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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Der Herbst wird von der starken Energie des Vata Doshas dominiert. „Vata“ bedeutet „das, was Dinge bewegt“, setzt sich aus den Elementen Luft und Äther zusammen und steht grundsätzlich für die Bewegung im Organismus. Es regelt die Dynamik hinter allen Stoffwechselprozessen, die Atmung sowie sämtliche Vorgänge des Ausdehnens und Zusammenziehens im Körper. Vata besitzt die Eigenschaften kalt, rau, trocken, leicht, bewegt und feinstofflich. Traditionell werdem diesem Dosha Emotionen und Gefühle wie Kühle, Nervosität, Aufregung, Zittern und Krämpfe zugeordnet. Vata hat seinen Sitz im Dickdarm, dem Becken, den Ohren, der Haut und den Knochen und hat auch für den Verlauf des Lebens Bedeutung: Es nimmt nicht nur im Herbst, sondern auch im Laufe des Lebenszyklus zu.]]></description>
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<p>Der Herbst wird von der starken Energie des Vata Doshas dominiert. „Vata“ bedeutet „das, was Dinge bewegt“, setzt sich aus den Elementen Luft und Äther zusammen und steht grundsätzlich für die Bewegung im Organismus. Es regelt die Dynamik hinter allen Stoffwechselprozessen, die Atmung sowie sämtliche Vorgänge des Ausdehnens und Zusammenziehens im Körper. Vata besitzt die Eigenschaften kalt, rau, trocken, leicht, bewegt und feinstofflich. Traditionell werdem diesem Dosha Emotionen und Gefühle wie Kühle, Nervosität, Aufregung, Zittern und Krämpfe zugeordnet. Vata hat seinen Sitz im Dickdarm, dem Becken, den Ohren, der Haut und den Knochen und hat auch für den Verlauf des Lebens Bedeutung: Es nimmt nicht nur im Herbst, sondern auch im Laufe des Lebenszyklus zu. Erscheinungen des Alters, darunter Osteoporose, Demenz, Zittern und sprichwörtlich die morschen Knochen, sind aus Sicht des Ayurveda eine zu starke Anhäufung der Elemente Luft und Äther im Körper.<br />
Mit seiner dynamischen Energie sorgt Vata aber auch für den nötigen Schuss Inspiration und Dynamik &#8211; vor allem nach der Hitze des Sommers, die uns manchmal verleitet, alles von uns zu strecken und den lieben Gott einen guten Mann oder Frau sein zu lassen. Somit ist der Herbst  eine gute Zeit, um anstehende Projekte mit neuer kreativer Kraft anzugehen.<br />
Zudem bietet sich der Herbst hervorragend an, um mit einer kleinen Entgiftung die durch die Hitze des Sommers gelösten Schlacken auszuspülen. Denn schon bald steht wieder die Weihnachtszeit mit Plätzchen, Punsch und deftigem Essen vor der bunt geschmückten Tür.<br />
<strong><br />
Tipp zur herbstlichen Entschlackung</strong><br />
Eine einfache Variante ist, morgens nach dem Aufstehen eine Tasse heißes Wasser zu trinken. Aber Achtung: Das Wasser sollte mindestens 10 Minuten kochen.<br />
Dadurch werden die Wasserstoffbrückenbindungen gelöst, die Moleküle werden somit leichter und ähneln so stärker dem Wasser in den Zellen. Dieser Vorgang beschleunigt die Zellentgiftung erheblich, da das Wasser schneller aufgenommen werden kann. Wenn ein Stück frischer Ingwer mitgekocht wird, verstärkt sich dieser Effekt noch.</p>
<p><strong>Einfache Rezepte für den Herbst</strong><br />
Um ein Gleichgewicht zu den kalten, rauen und trockenen Eigenschaften des Herbstes zu schaffen, sind aus Sicht des Ayurveda Gerichte mit süßem, salzigem und saurem Geschmack zu empfehlen. Das heißt natürlich nicht zwangsläufig, die pure Zitrone zu trinken oder das Nugat-Glas leer zu frühstücken. Mit ihrem wärmenden, anfeuchtenden und schweren Charakter sorgen diese drei Geschmacksrichtung aber für ein natürliches Gleichgewicht: Im wärmenden Mantel fühlen wir uns jetzt ja auch wohler als mit Flip-Flops und T-Shirt<br />
<strong><br />
Karotten-Dattel-Suppe</strong><br />
Zutaten für 4 Personen:</p>
<p>1,5 Liter basic Karottensaft<br />
8 Karotten<br />
12 Blätter frisches Basilikum<br />
8 saftige Datteln<br />
1 EL edelsüßes Paprikapulver<br />
1 EL mildes Currypulver<br />
2 TL frische, zerstoßene, rosa Pfefferbeeren<br />
2 EL Gemüsebrühe<br />
Ghee oder Kokosfett zum Anbraten<br />
1 Prise Meersalz</p>
<p>Die Karotten schälen, klein schneiden, Datteln ebenfalls klein schneiden und in Ghee andünsten.  Paprika und Currypulver zugeben, alles gut verrühren und für weitere drei Minuten ziehen lassen. Den Karottensaft mit der Gemüsebrühe mischen, in den Topf geben, aufkochen und für 15 Minuten köcheln lassen. Basilikum zugeben und die Suppe pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken</p>
<p><strong>Biryani mit warmem Kokos-Mangold-Salat und gerösteten Cashewkernen</strong><br />
Zutaten für 4 Personen</p>
<p>Zubereitung Reis:<br />
400g gemischtes Gemüse, gewaschen und klein geschnitten<br />
100g getrocknete Mangostücke, klein gehackt<br />
500g Natur- oder Sojajoghurt<br />
300g Reis<br />
1,5 Liter Gemüsebrühe<br />
1 EL fein gehackter Ingwer<br />
2 EL Currypulver<br />
2 EL süßes Paprikapulver<br />
2 rote Zwiebeln</p>
<p>Reis nach Anleitung in Salzwasser kochen.<br />
Gemüse in 1,5 Liter Gemüsebrühe bissfest garen.<br />
Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden und zusammen mit dem Ingwer kurz in Ghee glasig dünsten.<br />
Joghurt mit Curry, Paprika, Zwiebeln und Ingwer vermischen. Gemüse darin marinieren und 20 Minuten ziehen lassen.<br />
In eine kleine Auflaufform eine Schicht Reis, darauf das Gemüse und wieder eine Schicht Reis geben. Das Ganze für 15 Minuten bei 180 Grad in den Backofen geben.</p>
<p>Zubereitung Mangold:<br />
100 g Cashewkerne<br />
1 EL Garam Masala oder eine andere Gewürzmischung<br />
500g Mangold<br />
200 ml Kokosmilch<br />
200 ml Gemüsebrühe<br />
100 ml Orangensaft<br />
1 EL gehackter Ingwer<br />
1 kleine gehackte grüne Chili<br />
1 EL Ghee oder Kokosfett</p>
<p>Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten.<br />
Mangold waschen, die weißen Stiele und die Blätter in Streifen schneiden. Ghee in einer Pfanne erhitzen. Ingwer und Chili kurz darin glasig dünsten. Zuerst die Mangoldstiele in die Pfanne geben, nach 4-5 Minuten die Blätter.<br />
Nun Brühe, Kokosmilch und Orangensaft zugießen. Kurz aufkochen lassen, Hitze reduzieren und den Mangold auf kleiner Hitze weitere 2-3 Minuten in der Pfanne lassen. Kurz vor dem Servieren die Cashewkerne untermischen.<br />
Bei Bedarf mit Meersalz und rosa Pfefferbeeren abschmecken und mit Kokosflocken bestreuen.</p>
<p><em>Text und Rezepte von Volker Mehl <a href="http://www.koch-dich-glücklich.de/" target="_blank">www.koch-dich-gluecklich.de</a></em></p>
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