5 Dinge, die Sie über Osteopathie wissen sollten

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Angelo Dietze verrät Ihnen heute 5 Fakten über die alternative Heilmethode Osteopathie.

    1. Woher kommt die Osteopathie?
      Die Osteopathie ist eine manuelle, strukturelle Therapie, die von dem US-amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Osteopathen finden und lösen mit ihren geschulten Händen Funktionsstörungen des Körpergewebes, die bei den Betroffenen zu unterschiedlichen Symptomen führen können. Dem Osteopathen, der fundierte Kenntnisse in Anatomie und Physiologie besitzt, stehen dafür eine Vielzahl von Techniken zur Verfügung, mit denen Organe, Muskeln, Gelenke und Bindegewebe behandelt werden. Diese Techniken können vom Patienten sowohl als sanft, aber durchaus auch als schmerzhaft empfunden werden
    2. Wie wirkt Osteopathie?
      Ist das Körpergewebe in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, bedeutet dies eine Stoffwechselunterversorgung: Körperflüssigkeiten wie Blut oder Lymphe können nicht mehr richtig fließen. Damit ist ihre gesunde Funktion nachhaltig gefährdet. Der Körper versucht die Störung auszugleichen; gelingt dies nicht, zeigen sich Symptome, und der Mensch wird krank. Die Osteopathie dient also der Wiederherstellung und Erhaltung von Bewegung und Beweglichkeit des Gewebes im gesamten Organismus.
    3. Möglichkeiten und Grenzen der Osteopathie
      Die Osteopathie ist kein Allheilmittel. Lebensbedrohliche Erkrankungen gehören immer in die Hände eines Schulmediziners. Dennoch kann die Osteopathie im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit Unterstützung bieten. Sie leistet damit als umfassende Therapie einen wertvollen Beitrag, der über eine lediglich am Symptom ausgerichtete Behandlung hinausgeht.
    4. Für wen ist Osteopathie geeignet?
      Mit Osteopathie kann prinzipiell jeder Mensch behandelt werden. In meiner Praxis werden Patienten in jedem Alter (auch Neugeborene) und aus jedem Lebensbereich behandelt. Dabei ist das Behandlungsspektrum groß. So werden neben den typischen Beschwerden am Bewegungsapparat (Ischias, Gelenkprobleme etc.) unter anderem auch Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus und viele andere Beschwerden behandelt.
    5. In welchem Zusammenhang steht Osteopathie mit der YogaPraxis?
      Osteopathie und Yoga verfolgen beide das gleiche Ziel: beim Patienten bzw. beim Übenden eine verbesserte Beweglichkeit herzustellen, seine Atmung zu vertiefen, die Bewegung des Körpers insgesamt fließender zu gestalten. Auf diese Weise sorgen beide Disziplinen für eine bessere Stoffwechselaktivität im Körper und ergänzen sich auf ideale Weise.

Interview: Lubosch Bublák >> www.ashtanga-yoga-kiel.de